Seit dem Release von openSUSE 11.2 leidet das OpenOffice-Paket unter einem unsäglich langsamen Dateidialog, welcher beim Browsen, Öffnen und Speichern von Dateien so derart herumkriecht, daß die komplette Anwendung für mich unbrauchbar geworden ist. Es dauert bei mir bis zu einer halben Minute, um nur in ein anderes Verzeichnis zu wechseln. Das geb ich mir auf keinen Fall, daher hab ich auch länger die Finger von dieser ansonsten recht wichtigen Anwendung gelassen.
Ein Bug-Ticket wurde bereits im Februar diesen Jahres an Novell gereicht. Die Schwere des Problems wurde auch auf "Major" gestellt. Dennoch ist es immer noch nicht behoben, woraus ich schließe, daß die Novell-Mitarbeiter, die sicherlich normalen Office-Kram ebenso machen müssen, wie andere Bürohengste auch, ihren eigenen Mist nicht benutzen.
Hallo? Novell? Wollt ihr uns verarschen? Ihr benutzt nicht euer eigenes Betriebssystem (in der aktuellen Version) oder verwendet kein OpenOffice? Unglaublich.
Da die Entwickler von Ubuntu wesentlich besser um die Kundenzufriedenheit bemüht sind, ist dieses Problem bei denen mittlerweile gelöst.
Wenigstens gibt es einen Fix, der zwar den Dateidialog auf Alt, Hässlich und Benutzerunfreundlich trimmt, aber wenigstens scharcht das nicht mehr so rum.
Man gebe einfach in der Kommandozeile folgenden Befehl ein:
CODE:
OOO_FORCE_DESKTOP=kde oowriter